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Abgeschlossene Projekte

Perioperative Überwachung von Ventilation und Perfusion mittels der elektrischen Impedanztomographie

Förderer: 2. Exzellenakademie Medizintechnik "Perioperatives Monitoring"

Zeitraum: 10/2007 - 09/2008

Durch die Messung der elektrischen Impedanzveränderungen im Thorax ist es prinzipiell möglich, sowohl die Ventilation als auch die Perfusion am Krankenbett bildhaft darzustellen und mit einer gewissen regionalen Auflösung funktionell zu überwachen. Allerdings ist die ventilations-induzierte Änderung der thorakalen Impedanz etwa zehn Mal größer als die durch die Perfusion verursachte Impedanzvariation. Insofern wird die Perfusion in der Regel von der Ventilation überdeckt.

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von Algorithmen zur Trennung  dieser beiden Signalanteile und zur örtlich aufgelösten Darstellung der Ventilation und der Perfusion

Harnblasenfüllstand

Förderer: Manfred-Sauer-Stiftung

Zeitraum: Herbst 2007 - Sommer 2008

Mittels geeigneter Messmethoden soll der Füllstand der Harnblase bei querschnittgelähmten Patienten gemessen werden. Dazu führt MedIT zusammen mit der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg eine experimentelle Studie an Patienten und freiwilligen Probanden zur Validierung der Methode durch.

HeartCycle – Compliance and effectiveness in HF and CHD closed-loop management

Förderer: EU (IP, 7th framework)

Zeitraum: 03/2008 – 01/2013

Ziel des Projektes ist eine Krankheits-Management-Lösung mit zwei geschlossenen Kreisläufen, um sowohl das Herzversagen als auch die koronare Herzerkrankung zu behandeln. Basierend auf einer Vielzahl von Parametern soll die Patienten-orientierte Rückkopplungschleife dem Patienten eine autonom ausführbare Behandlung mit automatisierter Entscheidungsunterstützung ermöglichen. Unter Einbeziehung des medizinischen Personals soll eine zweite, überlagerte Feedback-Schleife Einfluss auf den Behandlungsplan des Patienten ermöglichen. Insgesamt sollen mit diesem Konzept die Behandlung von Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen verbessert und die damit verbundenen Gesundheitskosten verringert werden.

Elektronisches Implantat zur Hydrozephalustherapie

Förderer: START Nachwuchsprogramm der Medizinischen Fakultät, RWTH Aachen

Zeitraum: 08/2008 - 08/2010

In diesem Projekt wird der tierexperiementelle Zugang für die Implantation von Hirndrucksensoren erarbeitet und für diese Fragestellung ein Großtiermodell (Schwein) etabliert

iSHUNT: Intelligentes mechatronisches Implantat zur Therapie des Hydrocephalus

Förderer: BMBF

Zeitraum: 01/2009 – 08/2013

Es wird ein Implantat entwickelt, welches eine Sensor-basierte, geregelte Drainage von Liquor aus den Ventrikeln im Gehirn in den Bauchraum realisiert.

iToilette

Förderer: BMWi ZIM

Zeitraum: 08/2009 - 09/2011

Ergebnis des iToilette-Projektes ist eine intelligente Toilette, die vollautomatisch während des Toilettenbesuchs Vitalparameter des Benutzers erhebt. Vorteile bietet dieser Ansatz vor allem bei dementen Patienten, die regelmäßige Messungen vergessen - von Natur aus aber mehrmals täglich die Toilette aufsuchen.

SensoPaL - Sensorintegrierte Patientenlagerung

Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Zeitraum: 01 / 2010 – 04 / 2012

In dem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Medizintechnik (MediTEC) und der SurgiTAIX AG ein innovatives sensorintegriertes Patientenlagerungssystem(SensoPaL) entwickelt, das eine kontaktfreie Aufnahme der elektrischen Herzaktivität sowie eine magnetisch-induktive Lageverfolgung (Tracking) von Instrumenten und Kathetern in der notfallmedizinischen, anästhesiologisch-intensivmedizinischen oder operativen Versorgung ermöglicht.

Multimodales Monitoring für die Hämodialyse-Behandlung

Förderer: ERS Boost Fund Projekt

Zeitraum: 01/2010 -12/2012

Ziel des Forschungsvorhaben ist die Entwicklung eines multimodalen Systems zur kontinuierlichen Überwachung der hämodynamischen Verhaltensweise der Patienten, welche auf Bioimpedanz-Spektroskopie (BIS), Elektrokardiogramm (EKG), Infrarot-Thermografie, physiologischer Modellierung und anderen externen Sensoren basiert. Nachträgliche (statistische und Regressions-) Analysen werden mögliche Zusammenhänge zwischen indizierten Parametern und beobachteten Komplikationen aufzeigen. Der kinetische Stofftransport von Flüssigkeiten und gelösten Stoffen wird, basierend auf einem physiologischen Multi-Kompartiment-Modell zur Beschreibung der wichtigsten zugrunde liegenden Aktivitäten auf zellular- und Gewebeebene, entwickelt werden.

LAVIMO - Langzeit-Vitalparameter-Monitoring mit Hilfe eines Ohrsensors

Förderer: BMBF

Zeitraum: 04/2010 - 12/2011

Ziel des Modellversuchs LAVIMO ist es, auf Basis eines vorhandenen Systems aus dem Verbundprojekt IN-MONIT, in einem Schlaflabor oder Operationssaal die Herz-Kreislauffunktionen mit Hilfe eines Ohrsensors unter klinischen Einsatzbedingungen zu überwachen.

Durch optische Messungen geeigneter Parameter soll die Herz-Kreislauf-Funktion kontinuierlich überwacht werden. Zu diesen Vitalparametern gehören: Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Herzfrequenzvariabilität, Puls, Atemfrequenz, Gefäßzustand und Durchblutung. Zum Gesamtsystem gehören weiter die Datenanalyse, die Ableitung der medizinisch-relevanten Messgrößen, die Evaluierung der Parameterabhängigkeiten und die Umsetzung in ein Verfahren der Risikofrüherkennung.

Textile Elektroden

Förderer: BMWi ZIM

Zeitraum: 05/2010 - 10/2011

Die Erfahrungen aus vorangegangenen Forschungsprojekten mit Einsatz von textilen Elektroden haben gezeigt, dass Maschinenwäschen stark die Leitfähigkeit der textilen Elektroden beeinträchtigen. Im Rahmen von HuBTex wurde daher ein Verfahren zur leitfähigen Beschichtung von Elektroden entwickelt, das die Maschinenwaschbarkeit textiler Elektroden stark verbessert hat.

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