AhRecovery - Assistierte Herzunterstützung für die optimale Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten
Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Zeitraum: 06/2011 - 09/2014
In Zusammenarbeit mit Abiomed Europe GmbH, der Bytec Medizintechnik GmbH, dem Institut für Versuchstierkunde der RWTH Aachen und der Klinik für Kardiologie des Universitätsklinikums Essen (Westdeutsches Herzzentrum) werden die medizinischen und technischen Grundlagen eines integrierten Systems für die bestmögliche Therapie von Herzinsuffizienzpatienten erforscht. Dieses System soll in der Lage sein, die Pumpleistung eines Herzunterstützungssystems an den individuellen Bedarf des Patienten anzupassen und den Anwender mit klinischem Wissen und Erfahrungen mit neustem technischem Know-how und innovativer Sensorik bei der Therapieentscheidung zu unterstützen. Das kranke Herz wird individuell und bedarfsgerecht entlastet, das klinische Personal wird auf die optimale Behandlung des Patienten fokussiert und die Therapie wird mit integrierten Assistenzfunktionen vereinfacht: Hightech für die Therapie kranker Herzen.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Fräsprozessregelung mittels Bioimpedanzspektroskopie zur Entfernung von Knochenzement bei Revisionshüftprothetik.
Kardiale Neuromodulation - Herzfrequenzmodulation durch elektrische Neurostimulation
Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Zeitraum: 10/2010 - 12/2014
Das Ziel des DFG-Projektes "Kardiale Neuromodulation" ist die Entwicklung eines elektrischen Neurostimulationssystems zur selektiven Erhöhung des Parasympathikus im Sinusknoten, um eine dynamische Senkung einer relativ zu hohen Ruheherzfrequenz erzielen zu können.
SmartOR: Innovative Kommunikations- und Netzwerkarchitekturen für den modular adaptierbaren integrierten OP-Saal der Zukunft
Förderer: BMWi
Zeitraum: 06/2010 – 05/2013
Im Rahmen des Projektes beschäftigt sich der Lehrstuhl mit der Integration des anästhesiologischen Arbeitsplatzes.
Kontaktlose Überwachung der Lungenfunktion mittels magnetischer Induktion bei Neugeborenen im Inkubator
Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Zeitraum: 06/2010 - 05/2013
Ziel des Forschungsvorhaben ist die kontaktlose Überwachung der örtlichen Lungenfunktion mittels magnetische Induktion bei Früh- und Neugeborenen im Inkubator. Dazu soll unteranderem auch die örtliche Ausdehnung von Lungeneigenschaften kontaktfrei untersucht werden. Bestimmte Funktionsstörungen der noch unreifen Lunge könnten so auch ohne größeren technischen Aufwand kontaktlos überwacht werden.
Biomon-HF - Biomonitoring bei Herzinsuffiziens
Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Zeitraum: 05 / 2010 - 04 / 2013
In diesem Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Philips Technologie GmbH, der Kardiologie des Universitätsklinikums Aachen, I.E.M. GmbH, Takeda Pharma GmbH und dem Forschungszentrum Jülich ein individualisiertes nächtliches Biomonitoring zur ambulanten Therapieführung bei Herzinsuffizienz entwickelt. Das Projekt gliedert sich in folgende 4 Unterteilvorhaben:
Regionale pulmonale Impedanz Tomographie zur differenzierten Früherkennung einer Rechts- oder Linksherzdekompensation.
Nächtliches Monitoring der Atem- und Herzfrequenz zur Früherkennung eines Schlaf-Apnoe Syndroms und von Vorhofflimmern bei Herzinsuffizienz.
Intensiviertes nächtliches Blutdruckmonitoring zur Erhöhung der Mess-Compliance.
Kapilläre Sauerstoffmessung mittels eines tragbaren Ohrsensors: Extraktion multipler Messparameter aus einem singulären Biosensor
Textile Elektroden
Förderer: BMWi ZIM
Zeitraum: 05/2010 - 10/2011
Die Erfahrungen aus vorangegangenen Forschungsprojekten mit Einsatz von textilen Elektroden haben gezeigt, dass Maschinenwäschen stark die Leitfähigkeit der textilen Elektroden beeinträchtigen. Im Rahmen von HuBTex wurde daher ein Verfahren zur leitfähigen Beschichtung von Elektroden entwickelt, das die Maschinenwaschbarkeit textiler Elektroden stark verbessert hat.
LAVIMO - Langzeit-Vitalparameter-Monitoring mit Hilfe eines Ohrsensors
Förderer: BMBF
Zeitraum: 04/2010 - 12/2011
Ziel des Modellversuchs LAVIMO ist es, auf Basis eines vorhandenen Systems aus dem Verbundprojekt IN-MONIT, in einem Schlaflabor oder Operationssaal die Herz-Kreislauffunktionen mit Hilfe eines Ohrsensors unter klinischen Einsatzbedingungen zu überwachen.
Durch optische Messungen geeigneter Parameter soll die Herz-Kreislauf-Funktion kontinuierlich überwacht werden. Zu diesen Vitalparametern gehören: Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Herzfrequenzvariabilität, Puls, Atemfrequenz, Gefäßzustand und Durchblutung. Zum Gesamtsystem gehören weiter die Datenanalyse, die Ableitung der medizinisch-relevanten Messgrößen, die Evaluierung der Parameterabhängigkeiten und die Umsetzung in ein Verfahren der Risikofrüherkennung.
Multimodales Monitoring für die Hämodialyse-Behandlung
Förderer: ERS Boost Fund Projekt
Zeitraum: 01/2010 -12/2012
Ziel des Forschungsvorhaben ist die Entwicklung eines multimodalen Systems zur kontinuierlichen Überwachung der hämodynamischen Verhaltensweise der Patienten, welche auf Bioimpedanz-Spektroskopie (BIS), Elektrokardiogramm (EKG), Infrarot-Thermografie, physiologischer Modellierung und anderen externen Sensoren basiert. Nachträgliche (statistische und Regressions-) Analysen werden mögliche Zusammenhänge zwischen indizierten Parametern und beobachteten Komplikationen aufzeigen. Der kinetische Stofftransport von Flüssigkeiten und gelösten Stoffen wird, basierend auf einem physiologischen Multi-Kompartiment-Modell zur Beschreibung der wichtigsten zugrunde liegenden Aktivitäten auf zellular- und Gewebeebene, entwickelt werden.
SensoPaL - Sensorintegrierte Patientenlagerung
Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
Zeitraum: 01 / 2010 – 04 / 2012
In dem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Medizintechnik (MediTEC) und der SurgiTAIX AG ein innovatives sensorintegriertes Patientenlagerungssystem(SensoPaL) entwickelt, das eine kontaktfreie Aufnahme der elektrischen Herzaktivität sowie eine magnetisch-induktive Lageverfolgung (Tracking) von Instrumenten und Kathetern in der notfallmedizinischen, anästhesiologisch-intensivmedizinischen oder operativen Versorgung ermöglicht.