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Abgeschlossene Projekte

MedIT Exoskelett

Förderer: Universitätsklinikum Aachen (UKA)

Zeitraum: 04/2019 - 03/2020

Das Ziel des MedIT Exoskelett-Projekt ist die Entwicklung einer neuartigen aktiven Ortheseals Therapiegerät für halbseitig bewegungsbeeinträchtigte Menschen mit Hilfe von spezieller nachgiebiger Aktorik.

GlukoSys

Förderer: BMWI (ZIM)

Zeitraum: 01/2019 - 12/2020

Das Ziel des ZIM-Projektes "GlukoSys" ist die Entwicklung eines integrierten Systems für Monitoring und Intervention des Blutglukosespiegels bei Intensivpatienten.

SOLVe

Förderer: BMWI

Zeitraum: 02/2018 – 07/2021

Das Ziel des Projektes SOLVe ist es, über alle Phasen der Beatmungstherapie ein personalisiertes, automatisiertes, lungenprotektives Versorgungsmanagement zu ermöglichen. Dabei werden neue Steuerungsalgorithmen für die automatisierte, lungenprotekitve Beatmung auf Basis der Open Lung und Baby Lung Konzepte erforscht und evaluiert.

InHeart

Förderer: BMBF

Zeitraum: 07/2017 - 06/2019

Im inHeart-Projekt wird ein in die Informationssysteme der Klinik integriertes Therapiesystem entwickelt, das den Ärzten bei der Behandlung von Patienten mit Herzunterstützungssystemen zur Seite steht. Dafür verwendet das System die Vitalparameter und Therapieverlaufsdaten der Patienten, sowie aktuelle Parameter des Pumpenbetriebes, um nächste Therapieschritte vorzuschlagen. Mithilfe dieses Systems soll trotz zunehmenden Anforderungen an das Klinikpersonal die Behandlung individuell an den Patienten angepasst werden.

NAVPANI

Förderer: BMBF

Zeitraum: 05/2017 - 04/2019

Die Messung von Vitalparametern bei frühgeborenen Säuglingen ist eine wichtige Aufgabe in deren Gesundheitsversorgung, speziell auf der Intensivstation. Gegenwärtig werden Vitalparameter nur durch invasive Sensoren erfasst, die potentiell schmerzhaft, behindernd, infektionsfördernd oder mit anderen Nebenwirkungen behaftet sind. Parameter wie Herzrate, Atemfrequenz oder Sauerstoffsättigung können zwar auch weniger invasiv erfasst werden, Kontakt zum Körper und verbindende Kabel werden aber benötigt. Sogar diese Merkmale können schon zu einer Beeinträchtigung des Patienten führen. Aus diesem Grunde gewinnen nicht kontaktbehaftete Methoden immer mehr an Aufmerksamkeit und sind Gegenstand aktueller Forschung. Die Partner auf indischer und deutscher Seite sind als Forschungszentren in der Medizintechnik ausgewiesen und können auf viele Forschungsarbeiten zur nichtinvasiven und kontaktfreien Messung von Vitalparametern zurückgreifen. Im jetzt geplanten Forschungsprojekt sollen die Ansätze der Gruppen zusammengebracht und für die Vitalparametermessung bei Früh- und Neugeborenen auf der Intensivstation angewendet werden.

HealthBed

Förderer: European Comission / EIT Health

Zeitraum: 03/2017 - 12/2017

Betten und die Bett-Umgebung könnten viele gesundheitsrelevanten Daten mit kontaktlosen Monitoring-Technologien erfassen. Dadurch könnte , mithilfe passender Instrumentierung, eine kontinuierliche Erfassung von Vitalparametern ermöglicht werden. Anhand von Wach und Schlafphasen ist eine Bewertung der Schlafqualität und möglicher Schlafstörungen möglich. Wir entwickeln neue kontaktloser Sensortechnologien zur Überwachung von Vital- und Schlafparametern in Haushalten und in professionellen Pflegeeinrichtungen. Dadurch wird es möglich Vitalparameter an Orten zu Überwachen, an denen es derzeit nicht möglich ist, wie z.B. nicht-ICU Krankenhausabteilungen oder Wohnhäuser.

vulnusMON

Förderer: BMBF

Zeitraum: 01/2017 – 09/2020

Ziel des vulnusMON Projektes ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes zur Unterstützung des medizinischen Personals sowie der betroffenen Patienten im Bereich der Wundversorgung. Dies beinhaltet die Erforschung von Sensorkonzepten zur kontinuierlichen und automatisierten Beobachtung der Wunde, sowie die Entwicklung von Algorithmen zur Wunddiagnose.

ADAS & ME

Förderer: European Comission

Zeitraum: 09/2016 - 09/2019

ADAS & ME hat zum Ziel ein Fahrer Assistenz System zu entwickeln, das mithilfe des Fahrerzustands, Umweltbedingungen und anpassbarer Interaktion die Kontrolle zwischen Fahrer und Fahrzeug aufteilt und so eine sicherere und effizientere Nutzung der Straße ermöglicht.

UnoSeco

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 07/2016 - 06/2018

Ziel des Projektes ist die Erforschung von Methoden für die multimodale Biosignalverarbeitung zur Vitalparametererfassung. Hierbei liegt der Fokus auf der Entwicklung einer prinzipiell modalitätenunabhängigen Methodik, die insbesondere kontaktlose bzw. unaufdringlich gemessene Messverfahren berücksichtigt. Diese sind in der Regel besonders anfällig für Störeinflüsse, bieten jedoch anders als klassische klinische Verfahren das Potenzial der Integration in Gegenstände des Alltags.

Digital Lifestyle Germany – Malaysia

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 01/2016-12/2019

Im Rahmen der Praxispartnerschaft "Digital Lifestyle Germany – Malaysia" ist der Aufbau und die Durchführung von praxisorientierten Lehrveranstaltungen für Studierende der UTM geplant, wobei die Interaktion zwischen Industrie und Universität als wesentliches Merkmal deutscher Ingenieurausbildung eine wesentliche Komponente bildet, die in Malaysia etabliert werden soll.

Hydrozephalus

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 01/2016 - 12/2017

Ziel dieses Projektes ist es, die im Zusammenhang mit Normaldruckhydrocephalus (engl: „Normal Pressure Hydrocephalus, NPH“) kraniospinale dynamische Compliance (dV/dt / dp/dt) zu untersuchen und neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten für dieses Krankheitsbild zu erschileßen.

Kontaktlose Überwachung der Lungenfunktion mittels magnetischer Induktion bei Neugeborenen im Inkubator

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 01/2015 - 06/2017

Ziel des Forschungsvorhaben ist die kontaktlose Überwachung der örtlichen Lungenfunktion mittels magnetische Induktion bei Früh- und Neugeborenen im Inkubator. Dazu soll unteranderem auch die örtliche Ausdehnung von Lungeneigenschaften kontaktfrei untersucht werden. Bestimmte Funktionsstörungen der noch unreifen Lunge könnten so auch ohne größeren technischen Aufwand kontaktlos überwacht werden.

Sektor BIS

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 01/2015 - 09/2017

Das Projekt „Sektor BIS“ hat die Detektion von Lungenpathologien mittels der Bioimpedanzspektroskopie (BIS) zum Ziel. Durch den Einsatz von Mittenelektroden, wie sie beispielsweise in einen Beatmungstubus integriert werden können, soll lokal auf Erkrankungen in Sektoren der Lunge geschlossen werden können. Hierdurch soll eine frühzeitige Erkennung besagter Pathologien, insbesondere bei beatmeten Patienten, ermöglicht werden.

Smart PPG

Förderer: BMWI

Zeitraum: 11/2014 - 04/2017

Das Ziel des Projektes SmartPPG ist die Entwickung und Validierung eines multisensorischen PPG Systems. Hierbei sollen erstmals alle PPG-basierten arteriell-venösen Diagnoseverfahren in einem einzigen Gerät vereint werden, welches den heutigen medizintechnischen Standards Rechnung trägt. Zu den Diagnoseverfahren zählen neben den klassischen Verfahren wie Muskelpumpentest, Venenokklusionstest, arterielle Perfusions- und Sauerstoffsättigungsmessung auch innovative Parameter wie die lokale Sauerstoffmetabolisierung.

Predicting hypoglycemia and arrhythmias in the vulnerable patient with diabetes and chronic kidney disease

Förderer: ERS Boost Fund Projekt

Zeitraum: 10/2014 - 03/2017

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Voraussage von Hypoglykämie und Arrhythmien bei Patienten, die an Diabetes und der chronischen Nierenkrankheit leiden.

Automatisierte ARDSnet-Protokoll-Beatmung

Förderer: BMWI (ZIM)

Zeitraum: 10/2014 - 09/2017

Das Ziel des ZIM-Projektes "autoARDSnet" ist die Entwicklung eines automatiserten Beatmungsverfahrens zur protokollbasierten Anwendung lungenprotektiver Beatmung. Dadurch werden die Vorteile in der Behandlungsqualität aus randomisierten Studien (Mortalitätsreduktion) mit einer besseren Nutzung vorhandener personeller Resourcen kombiniert.

Intelligente Impedanzkontrollierte Instrumentierung zur schonenden Osteotomie

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 06/2014 - 04/2017

Das Ziel des DFG-Projektes "SICOSI" ist die Entwicklung eines sensorintegrierten, intelligenten chirurgischen Sägeinstruments für die Kraniotomie (Eröffnung des Schädels). Durch die Auswertung von Bioimpedanzmessungen, die während des Sägevorgangs mittels in die Säge integrierter Elektroden erfolgen, soll der Chirurg in Echtzeit über einen kurz bevorstehenden Durchbruch des Schädelknochens informiert und so eine Verletzung der darunter liegenden Weichgewebestrukturen vermieden werden.

RheoStim: Adaptive funktionelle Elektrostimulation

Förderer: BMWI (ZIM)

Zeitraum: 02/2014 - 06/2016

Im Rahmen des Projektes RheoStim soll ein Diagnostik- und Therapiegerät entwickelt werden, das automatisch den Blutfluss in den Beinen misst und adaptiv durch funktionelle Elektrostimulation das Blut zurück zum Herzen pumpt. Auf diese Weise soll der Veneninsuffizienz entgegengewirkt werden.

Kooperierende Regelung von extrakorporaler Lungenunterstützung und Beatmung für die Therapie des Lungenversagens „ECLA-Vent“

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 08/2013 - 03/2018

Das Ziel des DFG-Projektes "ECLA-Vent" im Paketantrag „Smart Life Support 2.0“ ist die Entwicklung einer kooperativen Regelung der künstlichen Beatmung und der extrakorporalen Lungenunterstützung für die patientenorientierte Therapie des Lungenversagens (ARDS, engl. Acute Respiratory Distress Syndrome)

OR.net

Förderer: BMBF

Zeitraum: 09/2012 - 01/2017

Das Ziel des Projektes ist es, im vorwettbewerblichen Bereich der medizintechnischen Forschung und
Entwicklung, grundlegende Konzepte für die sichere dynamische Vernetzung von Komponenten in OP-Saal
und Klinik zu erarbeiten, zu evaluieren und in Normierungsaktivitäten zu überführen.

Ohr-Biofeedback-Systeme

Förderer: BMWI (ZIM)

Zeitraum: 08/2012 – 01/2015

Das Ziel des ZIM-Projektes ist die Entwicklung eines Ohr-Biofeedback-Systems für das Monitoring und die Behandlung vegetativer Dysfunktionen.

NF-Home: Entwicklung eines neuartigen EEG-basierten Neurofeedback-Systems für die Heimanwendung

Förderer: BMWI (ZIM)

Zeitraum: 04/2012 - 09/2015

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines tragbaren Neurofeedback-Systems für die Heimanwendung speziell für ADHS-Patienten.

UroWatch - Impedanz-Zystovolumetrie

Förderer: BMBF

Zeitraum: 02/2012 - 12/2015

Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung eines Gerätes zur kontinuierlichen Bestimmung des Blasenfüllstandes. Anwendung soll es bei den etwa 1 Million in Deutschland lebenden Betroffenen einer Blasen-Speicher-Entleerungsstörung, sowie bei Patienten mit überaktiver Harnblase finden.

OXIvent: Bedarfsgerechte Sauerstoffgabe in der klinischen Ventilation

Förderer: BMBF

Zeitraum: 09/2011 – 08/2014

Im Rahmen des Projektes werden Entwurf und Implementierung einer Regelung für SaO2 und etCO2 in der klinischen Ventilation durchgeführt.

AhRecovery - Assistierte Herzunterstützung für die optimale Behandlung von Herzinsuffizienzpatienten

Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Zeitraum: 06/2011 - 09/2014

In Zusammenarbeit mit Abiomed Europe GmbH, der Bytec Medizintechnik GmbH, dem Institut für Versuchstierkunde der RWTH Aachen und der Klinik für Kardiologie des Universitätsklinikums Essen (Westdeutsches Herzzentrum) werden die medizinischen und technischen Grundlagen eines integrierten Systems für die bestmögliche Therapie von Herzinsuffizienzpatienten erforscht. Dieses System soll in der Lage sein, die Pumpleistung eines Herzunterstützungssystems an den individuellen Bedarf des Patienten anzupassen und den Anwender mit klinischem Wissen und Erfahrungen mit neustem technischem Know-how und innovativer Sensorik bei der Therapieentscheidung zu unterstützen. Das kranke Herz wird individuell und bedarfsgerecht entlastet, das klinische Personal wird auf die optimale Behandlung des Patienten fokussiert und die Therapie wird mit integrierten Assistenzfunktionen vereinfacht: Hightech für die Therapie kranker Herzen.

ICOS: Impedanzkontrollierte chirurgische Instrumentierung

Förderer: BMBF

Zeitraum: 01/2011 – 05/2013

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Fräsprozessregelung mittels Bioimpedanzspektroskopie zur Entfernung von Knochenzement bei Revisionshüftprothetik.

Kardiale Neuromodulation - Herzfrequenzmodulation durch elektrische Neurostimulation

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 10/2010 - 12/2014

Das Ziel des DFG-Projektes "Kardiale Neuromodulation" ist die Entwicklung eines elektrischen Neurostimulationssystems zur selektiven Erhöhung des Parasympathikus im Sinusknoten, um eine dynamische Senkung einer relativ zu hohen Ruheherzfrequenz erzielen zu können.

SmartOR: Innovative Kommunikations- und Netzwerkarchitekturen für den modular adaptierbaren integrierten OP-Saal der Zukunft

Förderer: BMWi

Zeitraum: 06/2010 – 05/2013

Im Rahmen des Projektes beschäftigt sich der Lehrstuhl mit der Integration des anästhesiologischen Arbeitsplatzes.

Kontaktlose Überwachung der Lungenfunktion mittels magnetischer Induktion bei Neugeborenen im Inkubator

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 06/2010 - 05/2013

Ziel des Forschungsvorhaben ist die kontaktlose Überwachung der örtlichen Lungenfunktion mittels magnetische Induktion bei Früh- und Neugeborenen im  Inkubator. Dazu soll unteranderem auch die örtliche Ausdehnung von Lungeneigenschaften kontaktfrei untersucht werden. Bestimmte Funktionsstörungen der noch unreifen Lunge könnten so auch ohne größeren technischen Aufwand kontaktlos überwacht werden.

Biomon-HF - Biomonitoring bei Herzinsuffiziens

Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Zeitraum: 05 / 2010 - 04 / 2013

In diesem Projekt wird in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Philips Technologie GmbH, der Kardiologie des Universitätsklinikums Aachen, I.E.M. GmbH, Takeda Pharma GmbH und dem Forschungszentrum Jülich ein individualisiertes nächtliches Biomonitoring zur ambulanten Therapieführung bei Herzinsuffizienz entwickelt. Das Projekt gliedert sich in folgende 4 Unterteilvorhaben:

  • Regionale pulmonale Impedanz Tomographie zur differenzierten Früherkennung einer Rechts- oder Linksherzdekompensation.
  • Nächtliches Monitoring der Atem- und Herzfrequenz zur Früherkennung eines Schlaf-Apnoe Syndroms und von Vorhofflimmern bei Herzinsuffizienz.
  • Intensiviertes nächtliches Blutdruckmonitoring zur Erhöhung der Mess-Compliance.
  • Kapilläre Sauerstoffmessung mittels eines tragbaren Ohrsensors: Extraktion multipler Messparameter aus einem singulären Biosensor

Textile Elektroden

Förderer: BMWi ZIM

Zeitraum: 05/2010 - 10/2011

Die Erfahrungen aus vorangegangenen Forschungsprojekten mit Einsatz von textilen Elektroden haben gezeigt, dass Maschinenwäschen stark die Leitfähigkeit der textilen Elektroden beeinträchtigen. Im Rahmen von HuBTex wurde daher ein Verfahren zur leitfähigen Beschichtung von Elektroden entwickelt, das die Maschinenwaschbarkeit textiler Elektroden stark verbessert hat.

LAVIMO - Langzeit-Vitalparameter-Monitoring mit Hilfe eines Ohrsensors

Förderer: BMBF

Zeitraum: 04/2010 - 12/2011

Ziel des Modellversuchs LAVIMO ist es, auf Basis eines vorhandenen Systems aus dem Verbundprojekt IN-MONIT, in einem Schlaflabor oder Operationssaal die Herz-Kreislauffunktionen mit Hilfe eines Ohrsensors unter klinischen Einsatzbedingungen zu überwachen.

Durch optische Messungen geeigneter Parameter soll die Herz-Kreislauf-Funktion kontinuierlich überwacht werden. Zu diesen Vitalparametern gehören: Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Herzfrequenzvariabilität, Puls, Atemfrequenz, Gefäßzustand und Durchblutung. Zum Gesamtsystem gehören weiter die Datenanalyse, die Ableitung der medizinisch-relevanten Messgrößen, die Evaluierung der Parameterabhängigkeiten und die Umsetzung in ein Verfahren der Risikofrüherkennung.

Multimodales Monitoring für die Hämodialyse-Behandlung

Förderer: ERS Boost Fund Projekt

Zeitraum: 01/2010 -12/2012

Ziel des Forschungsvorhaben ist die Entwicklung eines multimodalen Systems zur kontinuierlichen Überwachung der hämodynamischen Verhaltensweise der Patienten, welche auf Bioimpedanz-Spektroskopie (BIS), Elektrokardiogramm (EKG), Infrarot-Thermografie, physiologischer Modellierung und anderen externen Sensoren basiert. Nachträgliche (statistische und Regressions-) Analysen werden mögliche Zusammenhänge zwischen indizierten Parametern und beobachteten Komplikationen aufzeigen. Der kinetische Stofftransport von Flüssigkeiten und gelösten Stoffen wird, basierend auf einem physiologischen Multi-Kompartiment-Modell zur Beschreibung der wichtigsten zugrunde liegenden Aktivitäten auf zellular- und Gewebeebene, entwickelt werden.

SensoPaL - Sensorintegrierte Patientenlagerung

Förderer: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Zeitraum: 01 / 2010 – 04 / 2012

In dem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Medizintechnik (MediTEC) und der SurgiTAIX AG ein innovatives sensorintegriertes Patientenlagerungssystem(SensoPaL) entwickelt, das eine kontaktfreie Aufnahme der elektrischen Herzaktivität sowie eine magnetisch-induktive Lageverfolgung (Tracking) von Instrumenten und Kathetern in der notfallmedizinischen, anästhesiologisch-intensivmedizinischen oder operativen Versorgung ermöglicht.

iToilette

Förderer: BMWi ZIM

Zeitraum: 08/2009 - 09/2011

Ergebnis des iToilette-Projektes ist eine intelligente Toilette, die vollautomatisch während des Toilettenbesuchs Vitalparameter des Benutzers erhebt. Vorteile bietet dieser Ansatz vor allem bei dementen Patienten, die regelmäßige Messungen vergessen - von Natur aus aber mehrmals täglich die Toilette aufsuchen.

iSHUNT: Intelligentes mechatronisches Implantat zur Therapie des Hydrocephalus

Förderer: BMBF

Zeitraum: 01/2009 – 08/2013

Es wird ein Implantat entwickelt, welches eine Sensor-basierte, geregelte Drainage von Liquor aus den Ventrikeln im Gehirn in den Bauchraum realisiert.

Elektronisches Implantat zur Hydrozephalustherapie

Förderer: START Nachwuchsprogramm der Medizinischen Fakultät, RWTH Aachen

Zeitraum: 08/2008 - 08/2010

In diesem Projekt wird der tierexperiementelle Zugang für die Implantation von Hirndrucksensoren erarbeitet und für diese Fragestellung ein Großtiermodell (Schwein) etabliert

HeartCycle – Compliance and effectiveness in HF and CHD closed-loop management

Förderer: EU (IP, 7th framework)

Zeitraum: 03/2008 – 2013

Ziel des Projektes ist eine Krankheits-Management-Lösung mit zwei geschlossenen Kreisläufen, um sowohl das Herzversagen als auch die koronare Herzerkrankung zu behandeln. Basierend auf einer Vielzahl von Parametern soll die Patienten-orientierte Rückkopplungschleife dem Patienten eine autonom ausführbare Behandlung mit automatisierter Entscheidungsunterstützung ermöglichen. Unter Einbeziehung des medizinischen Personals soll eine zweite, überlagerte Feedback-Schleife Einfluss auf den Behandlungsplan des Patienten ermöglichen. Insgesamt sollen mit diesem Konzept die Behandlung von Herz-Kreis-lauf-Erkrankungen verbessert und die damit verbundenen Gesundheitskosten verringert werden.

Harnblasenfüllstand

Förderer: Manfred-Sauer-Stiftung

Zeitraum: Herbst 2007 - Sommer 2008

Mittels geeigneter Messmethoden soll der Füllstand der Harnblase bei querschnittgelähmten Patienten gemessen werden. Dazu führt MedIT zusammen mit der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg eine experimentelle Studie an Patienten und freiwilligen Probanden zur Validierung der Methode durch.

Perioperative Überwachung von Ventilation und Perfusion mittels der elektrischen Impedanztomographie

Förderer: 2. Exzellenakademie Medizintechnik "Perioperatives Monitoring"

Zeitraum: 10/2007 - 09/2008

Durch die Messung der elektrischen Impedanzveränderungen im Thorax ist es prinzipiell möglich, sowohl die Ventilation als auch die Perfusion am Krankenbett bildhaft darzustellen und mit einer gewissen regionalen Auflösung funktionell zu überwachen. Allerdings ist die ventilations-induzierte Änderung der thorakalen Impedanz etwa zehn Mal größer als die durch die Perfusion verursachte Impedanzvariation. Insofern wird die Perfusion in der Regel von der Ventilation überdeckt.

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von Algorithmen zur Trennung  dieser beiden Signalanteile und zur örtlich aufgelösten Darstellung der Ventilation und der Perfusion

Kontaktlose Überwachung der Herz- und Atemtätigkeit mittels magnetischer Induktion

Förderer: 2. Exzellenakademie Medizintechnik "Perioperatives Monitoring"

Zeitraum: 09/2007 - 08/2008

Durch die magnetische Messung von biologischen Impedanzveränderungen ist es prinzipiell möglich, sowohl die Herzaktivität als auch die Atemaktivität kontaktfrei zu überwachen. Um die Messgenauigkeit und Robustheit gegenüber Einspulen-Systemen zu erhöhen, wird im Rahmen dieses von der DFG geförderten Projektes ein Mehrspulen-System (planares Magnetimpedanz-Tomographiesystem)

Elektronisches Implantat zur Therapie des Hydrozephalus

Förderer: Holste Stiftung der RWTH Aachen

Zeitraum: 08 /2007 - 08/2008

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines elektronischen Implantates zur Messung des Hirndrucks, bei welchem Druck- und Beschleunigungsmesswerte telemetrisch abgerufen werden können.

Smart Life Support

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zeitraum: 08/2007 - 07/2010

Der Forschungsverbund "Smart Life Support" beschäftigt sich mit der Modellierung und Regelung lebenserhaltender bzw.  lebensunterstützender Systeme. Er besteht aus drei DFG-Paketanträgen, nämlich “PhysioMod”, “SmartECLA” und “HeartControl”.

Der Lehrstuhl für Medizinische Informationstechnik arbeitet an den zwei Teilprojekten “HeartControl” und “SmartECLA” mit. Im Fokus des Projektes "HeartControl" steht dabei die Regelung von Herzunterstützungssysteme (VAD) und von Kunstherzen (TAH).

Das Projekt "SmartECLA" beschäftigt sich mit der geregelten extrakorporalen Lungenunterstützung.

NutriWear - Textilintegriertes, intelligentes System zum Ernährungs- und Wasserhaushaltsmanagement

Förderer: BMBF

Zeitraum: 03/2007 – 03/2010

In diesem Forschungsvorhaben wird ein tragbares System zur Überwachung des Ernährungszustandes und des Wasserhaushaltes von Patienten entwickelt, das auf intelligenten Textilien basiert (Aachener “Durstsensor”).

Das NutriWear-System soll es erstmals ermöglichen, Bio-impedanz-Spektroskopie-Messungen an älteren Menschen mobil und über einen längeren Zeitraum durchzuführen und hinreichend robust für den Einsatz im Arbeits- und Alltagsleben zu machen.

Mobile and Wearable P2P Information Management in HealthNet Applications

Förderer: DFG-Exzellenzcluster UMIC (Ultra High-Speed Mobile Information and Communication)

Zeitraum: 11/2006 – 06/2012

Im DFG-Exzellenzcluster UMIC sollen verschiedene medizinische Anwendungen für mobile, tragbare Sensornetzwerke entwickelt werden. Ein ultraschnelles HealthNet soll in Zukunft Ärzte, Pflegepersonal und Patienten miteinander verbinden und Informationen jederzeit zur Verfügung stellen.

InMONIT - InOhr-implementiertes MONIToringsystem zur Präventiven Überwachung der Herz-Kreislauf-Funktion von Risikopatienten

Förderer: BMBF

Zeitraum: 04/2006 - 03/2010

Es wird ein INohr-implementiertes MONIToringsystem zur präventiven Überwachung der Herz-Kreislauf Funktion von Risikopatienten aufgebaut, welches auf einem mikro-optischen, reflektiven Sauerstoffsättigungs-Sensor zur Aufnahme der photoplethysmographischen Kurve beruht.

Kontaktlose Überwachung der Atemtätigkeit und der Herzaktion mittels magnetischer Bioimpedanz-Messung im Neugeborenen-Tiermodell - 2. Exzellenakademie Medizintechnik

Förderer: Start-Programm des UK Aachen

Zeitraum: 01/2006 - 06/2008

In der intensivmedizinischen Betreuung von Frühgeborenen ist die Überwachung der Atemtätigkeit und Herzaktion essentiell. Dies geschieht in der Regel mit einem elektrodenbasierten EKG. Aufgrund der unreifen Haut kann es selbst bei vorsichtigem Entfernen der Elektroden zu Hautirritation, Entzündungen und psychischen Belastungen kommen. Durch die kontaktfreie, magnetische Messung von biologischen Impedanzveränderungen ist es prinzipiell möglich, sowohl die Herzaktivität als auch die Atemaktivität kontaktfrei zu überwachen. Im Rahmen dieses Projektes wird dieses Verfahren in Kooperation mit der Kinderklinik im Tiermodell (Ferkel)  evaluiert.

Machbarkeitsstudie NEOMON

Förderer: Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik (AKM)

Zeitraum: 2006 

In diesem Projekt wurde die Technologie der kontakfreien magnetischen Impedanz-Messtechnik etabliert und ein Messaufbau zur Überwachung von Herz- und Lungenaktivität bei Neugeborenen entwickelt, der nicht nur für Tierversuche im Säuglingsmodell, sondern auch für die Messung an Erwachsenen und Dummys oder zur technischen Bewertung des Messverfahrens geeignet ist.

Telesupervision in der Anästhesie

Förderer: Start-Programm des UK Aachen

Zeitraum: 07/2005 - 06/2007

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde ein Konzept für die Anästhesieüberwachung entwickelt und evaluiert, das es dem erfahrenen Oberarzt erlaubt, die wesentlichen Parameter einer von ihm fernbetreuten Anästhesie zu beobachten, mit dem in Ausbildung befindlichen Assistenzarzt in Kontakt zu treten sowie zwischen mehreren Operations-sälen umzuschalten. Dazu wurde eine Übertragung der Vitalparameter, ein Videobild des Patienten und ein Sprachkanal (bidirektional) in den OP mit einem mobilen Tablet-PC realisiert.

Technik – Kultur – Alter. Zukunftstechnologien für Mobilität und Gesundheit (TEKLA)

Förderer: Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein–Westfalen sowie die mexikanische Regierung

Zeitraum 07/2005 – 12/2006

In diesem Projekt wurden Vorarbeiten für die Etablierung eines interdisziplinären Forschungsfeldes „Alter und Technik“ an der RWTH Aachen und die Einrichtung eines multi-disziplinären Testzentrums („Zukunftslabor“) geleistet. Das Projekt richtete sich auf die interdisziplinäre Entwicklung und Erprobung von Methoden für altersgerecht gestaltete technische Produkte. Im Vordergrund standen Alltagsan-wendungen mit den Schwerpunkten Mobilität (Fahrer-assistenzsysteme), Gesundheit (Personal Health Care Systeme) und Kommunikation (Mobiltelefon, PC und Internet).